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Schwarzes Land
in weißem Schatten von Peter Kunkel Afrika Biographisch 4 LIT Verlag Münster Hamburg London 2003 ISBN 3-8258-6929-6 |
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Schwarzes Land in weißem Schatten schildert den langsamen Weg zur Erkenntnis, wie sehr die Kolonialzeit, aber auch die westliche Dominanz in der Zeit danach Zentralafrika geformt hat und oft nicht zum Guten. Diese Länder liegen, wie ganz Schwarzafrika, tief im Schatten der ehemaligen Herren. Der unguten Auswirkung einiger dieser 'weißen Schatten' ist man sich in Deutschland und Europa weithin bewußt, namentlich der kolonialen Ausbeutung und ihrer Folgen. Andere werden weithin nach wie vor als positive Errungenschaften angesehen, die Schule etwa oder die soziale Betreuung, die ständig auf diese Länder herunterrieselt und im Verband mit schandbar geringen Löhnen zu dem verbogenen Wertesystem geführt hat, an dem diese Völker kranken. Als Beispiel dessen, was der ganzen Region widerfahren ist, wird Rwanda vor dem Genozid von 1994 dargestellt, weniger wegen diesem als weil seine vorkoloniale Geschichte besonders gut bekannt ist. Schließlich wird ein 'weißer Schatten' behandelt, dessen Auswirkung in den sechziger Jahren von einschneidender Bedeutung war: die europäischen Söldner.
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